Am 08.07.2011 wurde die 9-stündige Gehirn-Operation durchgeführt und so begann

Alexa´s Kampf gegen den Krebs

Der Tumor, der sich als AR/RT entpuppte, als atypischer teratoider/rhabdoider Tumor, ein seltener Hirntumor aus der Gruppe der embryonalen Tumoren, der als äußerst bösartig im Grad IV eingeteilt wird, konnte im Clemenshospital (Münster) augenscheinlich komplett entfernt werden, es lagen wieder erwarten keine Metastasen vor und es wurden nur direkt nach der OP Tumorzellen im Liquor (M1) nach gewiesen, seitdem sind alle weiteren Liqour-Proben clean.

Alexa ging es, bis auf etwas erhöhte Temperatur (weswegen wie auch auf diesem blauen Kühlkissen liegen musste), sehr gut. Auch die Ableitung, über die Nervenflüssigkeit, Die durch erhöhten Druck in ihrem Kopf ablaufen musste, konnte schon nach 4 Tagen entfernt werden.Alle Ärzte uns Schwestern waren super mit ihr zufrieden und (wie immer) positiv überrascht wie toll Alexa das alles übersteht und meistert.

Direkt nach der OP, die unseren Nerven wirklich alles abverlangte, konnten wir unsere Kleine, tapfere Alexa auf der Intensivstation besuchen und waren sowas von erleichtert als wir Endlich wieder bei ihr waren.

​Tatsächlich war die intensivstation viel angenehmer und weniger schrecklich als man eine Intensivstation eigentlich erwartet. Ich durfte mir die Intensivestation und das für Alexa vorbereitete Zimmer bereits einen Tag vorher anschauen, damit es seinen großen Schrecken verliert.

Die Zeit verging schnell, wir waren rund um die Uhr bei ihr.

wir hörten den ganzen Tag die Vogelhochzeit oder lasen ihr aus Büchern vor und obwohl sie sehr schwach war und ihre rechte Körperhälfte versteift war, ging es ihr recht gut, glaube ich.

es gab keinerlei Komplikationen.

Auch die rechte Halbseitenlähmung, die wir erst befürchtet hatten, löste sich nach und nach (vermutlich waren es Blockaden aufgrund der Lagerung während der OP) . sie begann wieder zu essen (schineknwurst und Frischkäse) und zu lachen.

Recht schnell (schneller als von allen erwartet) konnten wir die Intensivstation wieder verlassen.

 

Port und Rickham

Nach einer Kurzen Erholungsphase wurde Alexa für das Durchführen der Chemotherapie ein Port in die Brust und ein Rickham-Reservoir in den Kopf eingesetzt, über die zukünftig die Chemo verabreicht wird, Blutuntersuchungen durchgeführt werden , Bluttrasfusionen und Antibiosen verabreicht werden (Port).

Zur Durchführung der Chemotherapie wurden wir dann vom Clemenshospital in die Uniklink Münster, in die Obhut von Dr. Sträter und die Kinderonklogische Klinik, überwiesen.

21.07.11 Portrevission

Kurz vor Beginn der 1. Chemotherapie wurde bei vorbereitenten Untersuchungen festgestellt, das der "Schlauch" vom Port zu weit in die Herzkammer führt, so das dieser in einer extra Operation noch einmal verkürzt werden musste.


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